Kloster

Zisterzienserkloster Lehnin

Bild eines Klosters - Zisterzienserkloster Lehnin

1180 gegründet wuchs das Zisterzienserkloster zu Lehnin bald über seine Bedeutung als Hauskloster und Grablege der Askanier hinaus. Nach unsicheren Jahrzehnten im 14. Jh. profilierte es sich im 15. Jh. – wirtschaftlich wieder erstarkt – als Hort der Gelehrsamkeit mit einer Klosterschule und einer herausragenden Bibliothek. Mit seiner Säkularisation 1542 wurde Lehnin in einen kurfürstlichen Gutshof umgewidmet. Nach der Verwüstung im 30jährigen Krieg wurden Teile der Anlage in ein Jagdschloss umgebaut. Die verfallene Klosterkirche wurde in den 1870er Jahren rekonstruiert. Seit Beginn des 20. Jhs. beherbergt die ehemalige Klosteranlage ein Diakonissenmutterhaus.

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Zisterzienserkloster Lehnin

Klosterkirchplatz 4

14797 Kloster Lehnin

Gründungsjahr

1180

Ordenszugehörigkeit

Ziesterzienser

Klosteranlage

Klosteranlage Lehnin

Als typischer Zisterzienserbau wurde die Lehniner Klosterkirche in Kreuzform mit Dachreiter errichtet. Die dreischiffige Pfeilerbasilika, die sowohl spätromanische als auch frühgotische Formen aufweist, gehört zu den bedeutendsten Backsteinbauten der Mark Brandenburg. Mit der imposanten Klosterkirche und der südlich angeschlossenen Klausur bilden der ursprüngliche Wirtschaftshof mit Brauhaus, Kornhaus und Scheunen sowie die Torkapelle und das ehemalige Hospital (das „Königshaus“) ein beinahe vollständiges, wenn auch über die Jahrhunderte immer wieder verändertes Bild einer Anlage der Zisterzienser. Im östlichen Klausurflügel befinden sich die wiederhergestellten Räume des Kapitelsaals und der Bibliothek.

Lage und Umgebung

Lage und Umgebung Lehnin

Eingebettet in eine von Kiefernwäldern umstandene Talsenke bietet das Kloster Lehnin seinen Besuchern Entschleunigung und Erholung vor malerischer Kulisse. Besonders reizvoll sind die zahlreichen Seen in der unmittelbaren Umgebung. 20 km südwestlich von Potsdam gelegen lässt sich die Klosteranlage auch hervorragend mit dem Fahrrad erreichen und Wanderwege wie z. B. der Jakobsweg, führen direkt über das Gelände.

Highlights

Highlights Lehnin

Die Klosterkirche ist heute Pfarrkirche der evangelischen Kirchengemeinden von Lehnin und Veranstaltungsort zahlreicher Konzerte. Auf der zum Hochaltar führenden Treppe erinnert ein versteinerter Eichenstamm an die sagenumwobene Gründungsphase des Klosters. Im ehemaligen Amtshaus befindet sich seit 2005 das Museum im Zisterzienserkloster Lehnin.

Das ehemalige Zisterziensterkloster Lehnin

Von Seen umgeben

Kloster Lehnin„Kloster Lehnin ist seit einer Reihe von Jahren als Sommeraufenthalt für zahlreiche Familien, besonders aus Berlin in Aufnahme gekommen. Die anmutige Lage an Wald und Wasser rechtfertigt seinen Ruf als einer idyllisch schönen und gesunden Kinderstube Berlins“, warb 1911 Albert Rosstock und der Verkehrs-Verein Lehnin schrieb in seinem Kloster-Führer: „Kloster Lehnin liegt 17 km südöstlich von Brandenburg, 22 km südlich von Potsdam. Für Radler, Auto- und Fuhrwerksbesitzer führen vorzügliche Chausseen über Werder durch herrliche Wälder nach Lehnin. Zu dauernder Niederlassung sind für Rentner, Pensionäre und Leidende alle Bedingungen eines durchaus angenehmen, beschaulichen Lebens gegeben.“[1]

Eingebettet in eine von Kiefernwäldern umstandene Talsenke bietet das Kloster Lehnin seinen Besuchern auch heute noch Entschleunigung und Erholung vor malerischer Kulisse. Besonders reizvoll sind die zahlreichen Seen in der unmittelbaren Umgebung von Lehnin. Insbesondere der südwestlich gelegene Golitzsee, in dem einst das Dorf Golitz versunken sein soll. Das Glockengeläut der untergegangenen Golitzer Kirche soll auch heute noch in manch klarer Vollmondnacht in Lehnin zu hören sein. So berichtet die Sage.[2]

Von Sagen umwoben

Schlösser, / Kirchlein, das im Schatten ruht? || Weiß und staubig sind die Wege, / Trocken sind die Ackerschläge / Ringsum Sand und nichts als Sand. || Reich und stattlich Dorf und Stadt, / Auf den Feldern Erntesegen, / Zucht und Ordnung allerwegen / Und die Menschen alle satt. || Wer mir das Geheimnis weiß: / Wie aus dürren Boden haben / Sie den reichen Schatz gegraben? / Wohl die Antwort heißt: mit Fleiß!“[3]

Auch Theodor Fontane wies in seinen Wanderberichten über das Havelland darauf hin, dass das, was zu Wiese und Garten geworden, vor 700 Jahren ein eichenbestandener Sumpf war. „Und inmitten dieses Sumpfes wuchs Kloster Lehnin auf, im Einklang mit jenem Ordensgesetz aus der ersten strengen Zeit.“[4] Abgeschlossen von der Welt lebten Ende des 12. Jahrhunderts die Zisterziensermönche, die sich auf Geheiß Ottos I. im Gebiet des heutigen Lehnin niederließen. Der Ordensmaxime „ora et labora“ entsprechend sahen sie ihre Aufgaben im Gebet und der Erschließung und Urbarmachung der aus der Weichseleiszeit hervorgegangenen Grund- und Endmoränenlandschaft. Die reichen Obstgärten um Werder (Havel) haben ihren Ursprung in dieser Bodenkultivierung.[5]

Nach der Sage und der Geschichtsschreibung durch Przybyk Pulkawa von Hradenin erfolgte die Gründung des Klosters an diesem Ort, weil Markgraf Otto, auf der Jagd von seinem Gefolge getrennt und ermüdet in den Schatten einer Eiche niedergesunken, von einer Hirschkuh träumte, die er nur mit Hilfe der Jungfrau Maria besiegen konnte. Erwacht und gerettet befahl er die Gründung eines Marienklosters, dass den Namen Lenyn von slawisch lanye, Hirschkuh, erhielt.[6]

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Fußnoten
  1. ROSSTOCK, Albert: Kloster Lehnin in Geschichte und Sage. Görlitz 1911, S. 7; VERKEHRS-VEREIN LEHNIN (Hrsg.): Führer durch Kloster Lehnin und Umgebung. Lehnin 1908, S. 7.
  2. Nachweisen ließen sich jedoch nur Reste einer germanischen Siedlung an der Westseite des Golitzsees (vgl. NYGA, Werner: Lehnin. Ein historischer Ort in der Mark Brandenburg. Lübeck 1995, S. 60).
  3. PLOTHOW, Anna: An den Wanderer. In: Märkische Skizzen. Berlin 1900. Zit. in: Verkehrs-Verein Lehnin (Hrsg.): Lehnin und Umgebung, S. 3.
  4. FONTANE, Theodor: Havelland. Wanderungen durch die Mark Brandenburg III. In: ders.: Sämtliche Werke. Bd. 1-25. München 1959-1975. Bd. 11, S. 42.
  5. NYGA: Lehnin, S. 4.
  6. Přibík Pulkava von Radenín, auch Pulkawa von Tradenin, tschechisch Přibík Pulkava z Radenína war ein böhmischer Chronist, der im 14. Jahrhundert am Hofe Karls IV. wirkte. Fontane übersetzt die Passage aus der Chronik des Geschichtsschreibers wie folgt: „Otto I., der Sohn Albrechts des Bären, jagte einen Tag lang in den dichten Waldrevieren der Zauche, und warf sich endlich müd und matt an eben der Stelle nieder, wo später Kloster Lehnin erbaut wurde. Er schlief ein und hatte eine Vision. Er sah im Traum eine Hirschkuh, die ihn ohne Unterlaß belästigte. Endlich ergriff er Bogen und Pfeil und schoß sie nieder. Als er erwachte und seinen Traum erzählte, drangen die Seinen in ihn, daß er an dieser Stelle eine Burg gegen die heidnischen Slawen errichten solle; – die andrängende, immer lästiger werdende Hirschkuh erschien ihnen als ein Sinnbild des Heidentums, das in diesen Wäldern und Sümpfen allerdings noch eine Stätte hatte. Der Markgraf erwiderte: ‘Eine Burg werde ich gründen, aber eine Burg, von der aus unsere teuflischen Widersacher durch die Stimmen geistlicher Männer weit fortgescheucht werden sollen, eine Burg, in der ich ruhig den Jüngsten Tag erwarten will.’ Und sofort schickte er zum Abt des Zisterzienserklosters Sittichenbach, im Mansfeldischen, und ließ ihn bitten, daß er Brüder aus seinem Konvente, zur Gründung eines neuen Klosters senden möchte. Die Brüder kamen. Markgraf Otto aber gab dem Kloster den Namen Lehnin, denn Lanye heißt Hirschkuh im Slawischen“ (FONTANE: Havelland, S.43). Vgl. ROSSTOCK: Kloster Lehnin, S.11.
Quellen:
  • FONTANE, Theodor: Havelland. Wanderungen durch die Mark Brandenburg III. In: ders.: Sämtliche Werke. Bd. 1-25. München 1959-1975. Bd. 11.
  • NYGA, Werner: Lehnin. Ein historischer Ort in der Mark Brandenburg. Lübeck 1995.
  • ROSSTOCK, Albert: Kloster Lehnin in Geschichte und Sage. Görlitz 1911.
  • VERKEHRS-VEREIN LEHNIN (Hrsg.): Führer durch Kloster Lehnin und Umgebung. Lehnin 1908.
  • http://www.klosterlehnin.de
  • http://www.diakonissenhaus.de/menu/zentrum-kloster-lehnin

Die Klosteranlage

Anlage und Nutzung der ehemaligen Klostergebäude

Aus den im 12. Jahrhundert zunächst notdürftig errichteten Gebäuden, zu welchen nach den Ordensregeln der Zisterzienser Betkapelle, Schlafhaus, Speisesaal, Gaststube und Pförtnerhaus gehörten, erwuchsen auf der einen Quadratkilometer großen Grundfläche des Klosterbesitzes in den darauffolgenden Jahrzehnten neben der imposanten Klosterkirche und den Klausurgebäuden des engeren Klosterbereichs ein Wirtschaftshof mit Versorgungsgebäuden für Landwirtschaft, mehrere Nebenkapellen, ein Hospital (Königshaus) und ein Gästehaus (Falkonierhaus).[1] Von einer Mauer eingefriedet wurde die Anlage nach Westen durch einen Turm (Kuhbier) gesichert. Der Zutritt durch die Klosterpforte wurde erschwert, da diese an der zwischen See und Sumpf nur umständlich zu erreichenden Ostseite des Geländes gelegen war.

Die ehemals dreijochig und rippengewölbte Torkapelle am Klostertor ist heute zweigeschossig ausgebaut. Von den Wirtschaftsgebäuden sind u.a. das ehemalige Brauhaus (Elisabethhaus) sowie das Kornhaus erhalten.[2] Unmittelbar an die Kirche schloss sich nach Süden die Klausur mit einem ehemals zweistöckigen Kreuzgang an. Im östlichen Flügel der Klausur, in den 1920er Jahren stark umgebaut und erweitert, befinden sich die wiederhergestellten Räume des Kapitelsaals und der Bibliothek (Armarium). Im Obergeschoss befand sich ursprünglich der Schlafsaal der Mönche (Dormitorium). Vom ehemaligen Konversenflügel im Westen, der den Laienbrüdern vorbehalten war, sind nur die Kellerräume in der originalen Bausubstanz erhalten. In der südlichen Verlängerung stehen noch die Ruinen eines kurfürstlichen Jagdschlosses aus dem 17. Jahrhundert. An der Stelle des Klausursüdflügels, der ehemals die Küche und den Speisesaal der Mönche (Refektorium) beherbergte, steht ein Neubau aus den 1930er Jahren. Wurde der Klausurhof ursprünglich an allen vier Seiten vom Kreuzgang umgeben, so ist heute nur der Ostflügel als Rekonstruktion aus den 1920er Jahren zu sehen. Der schön bepflanzte Klausurhof ist auch heute wieder ein belebender Ort der Ruhe.

Die Klosterkirche

Die dreischiffige Pfeilerbasilika, die auf Grund der langen Bauphase (Baubeginn 1190 mit dem Ostteil; Fertigstellung 1270 mit der Westfassade) sowohl spätromanische als auch frühgotische Formen aufweist, gehört zu den bedeutendsten Backsteinbauten der Mark Brandenburg.[3] Als typischer Kirchenbau eines Zisterzienser-Klosters wurde die Lehniner Kirche in Kreuzform errichtet und besitzt statt des Kirchturms einen Dachreiter über der Kreuzung von Längs- und Querschiff.[4] Dem Joch in dieser Vierung sind nach Westen im Hauptschiff fünf Joche, in den Nebenschiffen nördlich und südlich zehn Nebenjoche zugeordnet. Die bauliche Gesamtkonzeption der Klosterkirche ist entscheidend vom Repräsentationswillen der askanischen Stifterfamilie geprägt. Imposant wirkt der Kontrast der backsteinernen Säuleneinfassungen, Arkaden und Simse zu den heute schlicht weißen, in der späteren Klosterzeit bunt bemalten Wänden und Gewölbedecken. Sind die Kreuzgewölbe der Vierung und des Quer- und Längsschiffs durch Rippen mit einem zusätzlichen Mittelgrat und seitlicher Stufung reich profiliert, wirkt das Gewölbe über dem Altarraum mit den doppelten Wulstrippen schlichter. Hier, wo sich nach Osten an die Kreuzung der Chor mit der halbrunden Apsis anschließt bildet der erhöhte Altar das optische und sakrale Zentrum des Kirchenraumes.[5]

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Fußnoten:

  1. Entsprechend den Ausführungen Warnatschs scheint die Identifizierung des nach König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen sogenannten Königshauses aus dem 14. Jahrhundert als Lehniner Hospital überzeugend. Andere Überlegungen deuten das Gebäude als „Neues Abthaus“; vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH [Hrsg.]: Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 786f. Die Nutzung des benachbarten und ebenfalls mit einer blendengegliederten Südfassade ausgestatteten Falkonierhauses aus dem 15. Jahrhundert als Gästehaus bleibt ohne Nachweis; vgl. ebd.
  2. Das schlichte Backsteingebäude mit seinen vermauerten Spitzarkaden bildet das Mittelstück eines ehemals dreiteiligen Baus, dessen Kornboden im Obergeschoss man auf Grund des Geländeanstiegs zur Klosterkirche hin früher ebenerdig erreichen konnte; vgl. ebd.
  3. Da der Kirchenbau in nachmittelalterlicher Zeit einschneidende Veränderungen erfuhr und Ende des 19. Jahrhunderts nach zeitgenössischen Vorstellungen – teilweise aus altem Baumaterial – neu errichtet wurde, fällt die Unterscheidung von originaler und neoromanischer Bausubstanz nicht eben leicht. Ausführlich zur Architektur der Klosteranlage vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 783-789; mit reicher Bebilderung ebenfalls NYGA: Lehnin, S.17-52.
  4. Der Dachreiter ist über eine Holztreppe oberhalb der Sakristei zu erreichen, aber nicht öffentlich zugänglich. Hier befindet sich der Glockenstuhl mit den zwei Glocken, deren eine die Inschrift trägt: „O Land, Land, Land, höre des Herren Wort“ (Jeremia 22.29); vgl. NYGA: Lehnin, S. 18 und 26.
  5. Das ursprüngliche, künstlerisch bedeutende Altarretabel („Lehniner Altar“) von 1518, eine Maria mit Kind im Strahlenkranz flankiert von Petrus und Paulus u.a. darstellend, wurde nach der Auflösung des Klosters ins Domstift nach Berlin verbracht und befindet sich seit 1552 im Brandenburger Dom, wo es seit 1723 als Hochaltar dient. Den heutigen Marienaltar, eine spätgotische Schnitzarbeit, erhielt Lehnin gewissermaßen als Ersatz 1948 vom Brandenburger Dom (vgl. NYGA: Lehnin, S. 19; WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH [Hrsg.]: Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 787).

Quellen:

  • NYGA, Werner: Lehnin. Ein historischer Ort in der Mark Brandenburg. Lübeck 1995.
  • ROSSTOCK, Albert: Kloster Lehnin in Geschichte und Sage. Görlitz 1911.
  • WARNATSCH, Stefan: Lehnin. Zisterzienser. In: HEIMANN, Heinz-Dieter/NEITMANN, Klaus/SCHICH, Winfried (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Bd. 2, Berlin 2007, S. 764-803.

Touristisches Angebot

Zentrum Kloster Lehnin

Das Zentrum Kloster Lehnin ist Begegnungsstätte, Ort lebendiger Spiritualität, der Fortbildung und Besinnung für Gäste aus Kirche, Diakonie und Gesellschaft. Mit seinen vielfältigen Möglichkeiten entspricht es dem Wunsch nach Spiritualität, Entschleunigung, konzentriertem Tagen und Arbeiten.

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Reise- und Ausflugstipps

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Fußnoten:

  1. Entsprechend den Ausführungen Warnatschs scheint die Identifizierung des nach König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen sogenannten Königshauses aus dem 14. Jahrhundert als Lehniner Hospital überzeugend. Andere Überlegungen deuten das Gebäude als „Neues Abthaus“; vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH [Hrsg.]: Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 786f. Die Nutzung des benachbarten und ebenfalls mit einer blendengegliederten Südfassade ausgestatteten Falkonierhauses aus dem 15. Jahrhundert als Gästehaus bleibt ohne Nachweis; vgl. ebd.
  2. Das schlichte Backsteingebäude mit seinen vermauerten Spitzarkaden bildet das Mittelstück eines ehemals dreiteiligen Baus, dessen Kornboden im Obergeschoss man auf Grund des Geländeanstiegs zur Klosterkirche hin früher ebenerdig erreichen konnte; vgl. ebd.
  3. Da der Kirchenbau in nachmittelalterlicher Zeit einschneidende Veränderungen erfuhr und Ende des 19. Jahrhunderts nach zeitgenössischen Vorstellungen – teilweise aus altem Baumaterial – neu errichtet wurde, fällt die Unterscheidung von originaler und neoromanischer Bausubstanz nicht eben leicht. Ausführlich zur Architektur der Klosteranlage vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 783-789; mit reicher Bebilderung ebenfalls NYGA: Lehnin, S.17-52.
  4. Der Dachreiter ist über eine Holztreppe oberhalb der Sakristei zu erreichen, aber nicht öffentlich zugänglich. Hier befindet sich der Glockenstuhl mit den zwei Glocken, deren eine die Inschrift trägt: „O Land, Land, Land, höre des Herren Wort“ (Jeremia 22.29); vgl. NYGA: Lehnin, S. 18 und 26.
  5. Das ursprüngliche, künstlerisch bedeutende Altarretabel („Lehniner Altar“) von 1518, eine Maria mit Kind im Strahlenkranz flankiert von Petrus und Paulus u.a. darstellend, wurde nach der Auflösung des Klosters ins Domstift nach Berlin verbracht und befindet sich seit 1552 im Brandenburger Dom, wo es seit 1723 als Hochaltar dient. Den heutigen Marienaltar, eine spätgotische Schnitzarbeit, erhielt Lehnin gewissermaßen als Ersatz 1948 vom Brandenburger Dom (vgl. NYGA: Lehnin, S. 19; WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH [Hrsg.]: Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 787).

Quellen:

  • NYGA, Werner: Lehnin. Ein historischer Ort in der Mark Brandenburg. Lübeck 1995.
  • ROSSTOCK, Albert: Kloster Lehnin in Geschichte und Sage. Görlitz 1911.
  • WARNATSCH, Stefan: Lehnin. Zisterzienser. In: HEIMANN, Heinz-Dieter/NEITMANN, Klaus/SCHICH, Winfried (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Bd. 2, Berlin 2007, S. 764-803.

Geschichte

Das Kloster in vorreformatorischer Zeit

Tatsächlich fällt die 1180 erfolgte Gründung des Klosters Lehnin in die Zeit des endgültigen Sieges der Christen über die Wenden. Der Eroberung der alten Wendenfeste Brennabor (Brandenburg) durch Markgraf Albrecht den Bären 1157 folgte die Christianisierung des Spree- und Havellandes, die Albrechts Sohn Otto I. nach dem Tod des Vaters weiter vorantrieb. So schön sich jedoch der Gründungsmythos des Klosters in jenem versteinerten Eichenstumpf materialisiert, der noch heute aus der zweiten Stufe der zum Hochaltar führenden Treppe in der Lehniner Klosterkirche ragt: die Aussage, dass der christliche Markgraf Otto einer Intuition an diesem Ort folgend das Kloster Lehnin gegründet haben soll, gehört ins Reich der Sagen.[1]

Nachdem Otto I. auf dem 1180 von Kaiser Barbarossa nach Gelnhausen einberufenen Reichstag die Einwilligung zur Klostergründung erhalten hatte, zogen 1183 zwölf Mönche und Laienbrüder des Zisterzienserklosters Sittichenbach bei Eisleben nach Lehnin. Historische Quellen, die über die Gründungsjahre des Klosters berichten, sind nicht erhalten. Die überlieferten Legenden jedoch beschreiben lebendig und nicht ohne Humor das Wirken des ersten Abtes des Lehniner Zisterzienserklosters, Sibold, und dessen Märtyrertod.[2]

Schnell wuchs das Kloster über seine ursprüngliche Bedeutung als Hauskloster und Grablege der Askanier hinaus.[3] In seiner Blütezeit im 13. Jahrhundert gingen drei Tochterklöster aus Lehnin hervor (Paradies bei Meseritz [Międzyrzecki] 1236, Chorin 1258/1273, Himmelpfort 1299). Im 14. Jahrhundert jedoch starb das Askaniergeschlecht aus. In Folge der unsicheren politischen Situation und der mangelnden landesherrlichen Zentralgewalt kam es zu einem moralischen und sittlichen Verfall im Kloster Lehnin und zu langwierigen blutigen Fehden mit dem benachbarten Adel. Große Teile des Klosterbesitzes wurden verwüstet und gebrandschatzt.[4] Erst dem Abt Heinrich Stich gelang an der Seite König Sigismunds zu Beginn des 15. Jahrhunderts die Sicherung des Landfriedens. Für seine Verdienste wurden Stich und seine Nachfolger mit dem Titel eines Kurfürstlichen Rats und der päpstlichen Erlaubnis belohnt, Bischofsinsignien zu tragen. Das Kloster profilierte sich als aktiver politischer Faktor in der Mark und Hort der Gelehrsamkeit mit einer Klosterschule und einer herausragenden Bibliothek von nahezu 1.000 Titeln.[5] 120 Mönche und mindestens 40 Laienbrüder beteten und arbeiteten Mitte des 15. Jahrhunderts in Lehnin.

Bis in die Spätzeit des Klosters blieb Lehnins Einfluss auch wirtschaftlich ungebrochen. Vom Ackerbau über das Brauen bis zur Zucht von Waldbienen, deren Wachs zur Kerzenherstellung und Honig für die Produktion von Met und Lebkuchen genutzt wurde: die Lehniner Zisterzienser betrieben ihr Handwerk mit Sorgfalt und brachten das Kloster zu Reichtum und Ansehen. Noch im Jahr seiner Auflösung 1542 besaß das Kloster 39 Dörfer (von vormals 64), 54 Seen, das Städtchen Werder, 14 Forsten, 19 Windmühlen, 6 Wassermühlen sowie zahlreiche Gärten, Weinberge und Wiesen, Marktrecht an zwei Orten und Stadthöfe in Berlin-Cölln, Brandenburg (Havel) und Loburg.[6]

Das Kloster von der Reformation bis heute

Hatte Kurfürst Joachim I. sich der Zisterzienser in Lehnin noch als Stütze gegen die vordringende Reformation bedient, so besiegelte sein Sohn Joachim II. mit seinem Übertritt zum Protestantismus 1539 das Ende der 360-jährigen Wirkungsgeschichte des Konvents. Nach dem Tod des letzten Abtes Valentin wurde das Kloster 1542 aufgehoben. Nach seiner Säkularisation wurde Lehnin in ein kurfürstliches Domänenamt, d.h. einen landesherrlichen Gutshof, umgewidmet. Im Dreißigjährigen Krieg von Söldnertruppen verwüstet und in Brand gesteckt, verhinderte Kurfürst Friedrich Wilhelm I. den weiteren Verfall der Abtei, indem er Teile des ehemaligen Klosters in ein Jagdschloss umbauen ließ. Nach dem Zuzug von schweizerischen und hugenottischen Bauern nach Lehnin Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Klosterkirche durch eine Aufmauerung in zwei Kirchenräume für Lutheraner und Reformierte getrennt und als Pfarrkirche genutzt. Die Klausurgebäude dagegen mussten regelrecht als Steinbruch für Bauprojekte in der Umgebung herhalten. Bei solchen Abbrucharbeiten will 1693 auch die sogenannte „Lehninische Weissagung“ entdeckt worden sein.[7]

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts scheinbar hoffnungslos dem Verfall preisgegeben wurde die Kirche zwischen 1870-76 vollständig rekonstruiert und 1877 neu geweiht. In der Pfarrkirche finden bis heute neben Gottesdiensten auch Konzerte und Kulturveranstaltungen statt. Die erhaltenen umstehenden Gebäude, im 19. Jahrhundert in Privatbesitz übergegangen, wurden 1911 von der Evangelischen Kirche gekauft, die in den Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters in den Folgejahren das Diakonissenmutterhaus Luise-Henrietten-Stift einrichtete. Das Stift ist im Jahr 2004 in der Stiftung Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin aufgegangen, die in Berlin und Brandenburg im Gesundheitswesen, in der Bildung sowie in der Alten- und Behindertenhilfe tätig ist. Heute zeichnet sich Lehnin „durch die besondere Verbindung von sozialdiakonischer Arbeit und christlichem Gemeinschaftsleben mit dem klösterlichen Erbe der Zisterzienser aus“.[8] In der Peripherie des Klosters wurden Neubauten für eine Rehabilitationsklinik und ein Altenhilfezentrum errichtet. In den Gebäuden der Klosteranlage sind heute eine Kindertagesstätte, das Luise-Henrietten-Hospiz und das Zentrum Kloster Lehnin mit Möglichkeiten zur Gästebeherbergung und mit verschiedenen Tagungsräumen untergebracht. Im restaurierten ehemaligen Amtshaus befindet sich seit 2005 das „Museum im Zisterzienserkloster Lehnin“.

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Fußnoten:

  1. Grabungen ergaben, dass es sich um einen Eichenstamm von ca. 60 cm Länge ohne Wurzel handelt, der angesichts seiner Verkieselung aus der Gründerzeit um 1180 stammen könnte. Vielleicht ist er Hinweis auf ein slawisches Naturheiligtum, an dessen Stelle das Kloster gesetzt wurde (vgl. WARNATSCH, Stefan: Lehnin. Zisterzienser. In: HEIMANN, Heinz-Dieter/NEITMANN, Klaus/SCHICH, Winfried (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Bd. 2, Berlin 2007, S. 764-803). Realhistorisch scheint hinsichtlich der Namensgebung des Klosters die Annahme plausibel, dass der Name, dessen ursprüngliche Bezeichnung „Marienkloster in Lehnin“ (conventus s[an]c[t]e marie virginis in Lenyn) im Laufe der Geschichte zu „Kloster Lehnin“ verkürzt wurde, sich von der Stelle ableitet, auf welchem das Kloster errichtet wurde. Wegen seines Dammwild-Reichtums bekannt, hieß jener Ort bei den Wenden jelenin, Hirschberg. Ein Hügel südlich von Lehnin heißt noch heute Hirse-[=Hirsch-]berg; vgl. SELLO, Georg: Lehnin. Beiträge zur Geschichte von Kloster und Amt, Berlin 1881, S. 15.
  2. Sibolds Märtyrer-Tod um 1190 steht außer Frage. Zweifelhaft dagegen sind die überlieferten Umstände. Die Sage erzählt, dass Abt Sibold eines Nachmittags in Begleitung eines Ordensbruders von Mission zurück- und in dem 3 km nordwestlich von Lehnin gelegenen Dorf Nahmitz einkehrte. Die Frauen flohen erschrocken. Sibold betrat eine Fischerhütte und ließ sich erschöpft auf einem umgestürzten Backtrog nieder, unter dem – Sibold ahnte es nicht – die Herrin des Hauses Schutz gesucht hatte. Schreiend rannten die Kinder aufs Feld: „Vadder, de Abt sit up de Mudder!“ Die Männer legten diese Nachricht zum Schlimmsten aus. Zornentbrannt eilten sie mit Äxten und Heugabeln bewaffnet ins Dorf, um die verhassten Mönche zu vertreiben, welche Hals über Kopf die Flucht in den Wald ergriffen. Nun war Sibold aber ein wohlbeleibter Herr. Lehnin bei der Flucht zu erreichen, war aussichtslos. Deshalb erklomm er eine starke belaubte Eiche. Diese hätte ihn vor den Verfolgern verborgen, wenn Sibold nicht beim Erklettern die sonst sorgsam gehüteten Schlüssel zu Kirche und Weinkeller verloren hätte, die ihn, im Geäst hängend, verrieten. Der Baum wurde vom wütenden Volk abgesägt und der Abt erschlagen. Über den Tod Sibolds untröstlich wollten die Mönche das Kloster verlassen, als ihnen die Heilige Jungfrau mit dem Christuskind erschien und rief „Redeatis! Nihil deerit vobis!“ (Kehret zurück, es soll euch an nichts mangeln!) Die Mönche vertrauten ihrer Schutzherrin und wurden belohnt. Fontane berichtet ausführlich von dieser Überlieferung und dem weiteren Verbleib des Eichenstammes und der Fischerhütte; vgl. FONTANE: Havelland, S. 48-51; NYGA: Lehnin, S. 9; ROSSTOCK: Kloster Lehnin, S. 14-17. Gegen den Leibesumfang des Abtes und die Üppigkeit des Klosterlebens sprechen die strengen Ordensregeln jener Zeit: zwei Mahlzeiten, vormittags und mittags unter Zugabe von Schwarzbrot; Fleisch und Fett nur als Stärkungsmittel für Kranke; Fische, Eier, Milch und Käse nur aus besonderem Anlass. Den Hauptbestandteil der Mahlzeiten bildeten gekochtes Gemüse, darunter Buchenblätter; vgl. ROSSTOCK: Kloster Lehnin, S. 19.
  3.  Neben Markgraf Otto VI. von Brandenburg, dessen Grabplatte als einzig erhaltene des Herrschergeschlechts bis heute in Lehnin besichtigt werden kann, sind mindestens 13 weitere Mitglieder des askanischen Herrscherhauses in Lehnin bestattet worden. Unter den Hohenzollern wurde Lehnin Bestattungsort dreier Brandenburgischer Kurfürsten; vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH [Hrsg.]: Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 781.
  4. In einer Klage an Papst Benedikt XII. bezeichnete der Lehniner Mönch Dietrich von Ruppin einige seiner Mitbrüder als gewaltbereit und skrupellos und und nannte sie eine „verderbte[…] Räuberbande“ (zit. nach: WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 765). Vgl. ebd. S. 765f.
  5. Warnatsch weist korrekt darauf hin, dass eine solche Anzahl um 1450, vor der Verbreitung des Buchdrucks, einen außerordentlichen Bestand darstellte (vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 766f.).
  6.  Ausführlich zu Besitz und Wirtschaftsordnung des Klosters vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 772-779; NYGA: Lehnin, S. 10.
  7.  Diese populäre Fälschung gab sich als Prophezeiung des Mönchs Hermann von Lehnin aus, der die 100 leoninischen Verse, in welchen der Untergang des Hauses Hohenzollern, Wiedereinsetzung des katholischen Hauses Habsburg und damit die Zurückgewinnung des Klosters für die katholische Kirche geweissagt wurde, 1234 geschrieben haben wollte. Ausführlich zur Lehninischen Weissagung nebst einer Übersetzung des Textes vgl. NYGA: Lehnin, S. 13-15. Vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 768. Historisch unreflektiert aber lesenswert: BÜRGER, Gustav: Die Weissagung des sel. Bruders Hermann von Lehnin um das Jahr 1300 und Markgraf Otto VI. von Brandenburg. Gestorben 1303 als Cistercienserbruder im Kloster Lehnin. Regensburg 1922.
  8.  http://www.diakonissenhaus.de/menu/zentrum-kloster-lehnin/wo-himmel-und-erde-sich-begegnen/ [letzter Zugriff: 12.06.2014]. Vgl. WARNATSCH: Lehnin. In: HEIMANN/NEITMANN/SCHICH (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 768.

Quellen:

  • BÜRGER, Gustav: Die Weissagung des sel. Bruders Hermann von Lehnin um das Jahr 1300 und Markgraf Otto VI. von Brandenburg. Gestorben 1303 als Cistercienserbruder im Kloster Lehnin. Regensburg 1922.
  • FONTANE, Theodor: Havelland. Wanderungen durch die Mark Brandenburg III. In: ders.: Sämtliche Werke. Bd. 1-25. München 1959-1975. Bd. 11.
  • GOLDMANN, Axel: Beiträge zur Geschichte von Kloster und Ort Lehnin (1180-1980). Lehnin 1979.
  • NYGA, Werner: Lehnin. Ein historischer Ort in der Mark Brandenburg. Lübeck 1995.
  • ROSSTOCK, Albert: Kloster Lehnin in Geschichte und Sage. Görlitz 1911.
  • SELLO, Georg: Lehnin. Beiträge zur Geschichte von Kloster und Amt, Berlin 1881.
  • WARNATSCH, Stefan: Lehnin. Zisterzienser. In: HEIMANN, Heinz-Dieter/NEITMANN, Klaus/SCHICH, Winfried (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Bd. 2, Berlin 2007, S. 764-803.
  • Ders.: Geschichte des Klosters Lehnin 1180-1542. 2 Bde. Berlin 2000.
  • http://www.diakonissenhaus.de/menu/zentrum-kloster-lehnin

Kontakt

Museum im Zisterzienserkloster Lehnin
Klosterkirchplatz 4
14797 Kloster Lehnin

E-Mail lehnin@klosterland.de
Telefon +49 (0)3382 768 841/-842
Internet www.museum-kloster-lehnin.de

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