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Netzwerktreffen 2022 – Rückblicke, Eindrücke und Perspektiven

Im Rahmen des 5. Netzwerktreffens stand vor allem eines im Vordergrund: Wie können Netzwerke mit anderen Netzwerken verknüpft werden und welche Vorteile lassen sich daraus ziehen? Doch auch über diese Frage hinaus gab es für die Teilnehmer*Innen eine große Bandbreite an neuen Eindrücken zu gewinnen.

“Das 5. Netzwerktreffen von Klosterland e.V. hat mir  noch einmal die Bedeutung von Netzwerken vor Augen geführt: in einem dichten, vielfältigen und inspirierenden Programm wurden Klosterprojekte mit einer Reise in die niederländische Kulturgeschichte verknüpft – aufschlussreich und nachhaltig. Paul Wennekes‘ Projekt NICC (Networking Intentional Christian Communities) stand dabei für mich im Mittelpunkt – seine Erfahrungen und Gespräche zur Zukunft von Ordensgemeinschaften sind ein besonderer Schatz und verändern die Perspektive hin zu Aufbruch und Gestaltung von etwas Neuem. Die Exkursion regt zum weiteren Nachdenken über den Umgang mit dem religiösen Erbe in unseren Regionen an.”

– Melanie Krilleke

 

 

“Das Klosterland-Netzwerktreffen hat mir viele neue und vor allem überregionale Eindrücke zur Kirchengeschichte vermittelt. Besonders im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung kirchlicher Institutionen fand ich die Präsentation bereits umgesetzter neuer Nutzungskonzepte für Kirchen- und Klosteranlagen in den Niederlanden sehr interessant. Aufgrund der Erfahrung, dass niederländische religiöse Strömungen in Deutschland zeitverzögert um ca. 15 Jahre Einzug halten, habe ich einen guten Einblick in den für uns absehbaren Werdegang kirchlicher Einrichtungen erhalten.”

– Cornelia Breuer

 

 

“Das 5. KLOSTERLAND-Netzwerktreffen in den Niederlanden hat mir interessante und informative Einblicke in die Kulturgeschichte der Niederlande bereitet. Französisch geprägter Reformkatholizismus des frühen 20. Jahrhunderts war mir völlig neu. Extrem gelungen fand ich auch, dass dieses Netzwerktreffen das erste internationale Netzwerktreffen war, das nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Netzwerke mit Netzwerken vernetzt hat.”

– Cornelia von Heßberg

 

 

“Am meisten beeindruckt haben mich die Norbertinerinnen. Sehr gekonnt haben sie uns um die Klausur einschließlich Kirche herumgeführt, da kann ich mir noch eine Scheibe von abschneiden. Dann fand ich noch das Dominikanerkloster sehr interessant. Schon allein die Anlage war für mich sehr harmonisch, sehr wohltuend. Die Öffnung in den Stadtteil bei gleichzeitiger Stärkung des Eigenen halte ich für zukunftsfähig. Dies wird auch für uns in Zukunft die große Herausforderung sein, Öffnen – ohne das Eigene zu verlieren.”

– Johanna Pointke

 

 

“‘Und haben fast die Sprache verloren’ heißt ein Buchtitel von Egon Kapellari, 1995. Während der Exkursion wurde sie gefunden, nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Benennung von akuten Problemen und deren vielfältigen Lösungsansätzen. Das macht Mut, Aufbrüche und Alternativen gehört und gesehen zu haben! So zum Beispiel im Klosterhotel Zin, wo der Begriff der Barmherzigkeit neu definiert wird, insbesondere im inspirierenden, seelsorgerischen Akademieprogramm, das im Internet nachzulesen ist.“

– Ernestine Bammer

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