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Kloster Veßra ist neues Mitglied im KLOSTERLAND e.V.

Seit Juli 2020 ist das Kloster Veßra neues Mitglied im KLOSTERLAND e.V.
1131 grĂŒndeten die Grafen von Henneberg Kloster Veßra als ihr Hauskloster. In der Folgezeit lebten hier Mönche und Nonnen des PrĂ€monstratenser-Ordens, bis die Nonnen 1177 nach Trostadt umzogen. Veßra entwickelte sich rasch zum geistlichen und geistigen Mittelpunkt der Region. Die Mönche erfĂŒllten umfangreiche Aufgaben: u. a. hielten sie Messen und JahrgedĂ€chtnisse fĂŒr Verstorbene und versahen Pfarrdienste in rund 50 Orten.

Seit Juli 2020 ist das Kloster Veßra neues Mitglied im KLOSTERLAND e.V.

“1131 grĂŒndeten die Grafen von Henneberg Kloster Veßra als ihr Hauskloster. In der Folgezeit lebten hier Mönche und Nonnen des PrĂ€monstratenser-Ordens, bis die Nonnen 1177 nach Trostadt umzogen. Veßra entwickelte sich rasch zum geistlichen und geistigen Mittelpunkt der Region. Die Mönche erfĂŒllten umfangreiche Aufgaben: u. a. hielten sie Messen und JahrgedĂ€chtnisse fĂŒr Verstorbene und versahen Pfarrdienste in rund 50 Orten. Zudem entstand im Kloster die erste Schule der Region und unweit des Klosterareals wurde ein Hospital unterhalten. Veßra unterstanden die Propsteien Georgenberg bei Rodach, Ottelmannshausen bei Königshofen und Haard bei Kissingen sowie die Klöster Frauenbreitungen, Hausen, Griffenthal in KĂ€rnten, Frauenwald und Trostadt. Mit der Zeit erlangte das Kloster zudem Grundbesitz beeindruckenden Ausmaßes: in ca. 170 Orten von der Werra bis zum Main, verwaltet durch viele Wirtschaftshöfe.

Die Klosterzeit endete mit der hennebergischen Reformation der Jahre 1544 bis 1573. Nun begann das zweite Leben der Anlage: Veßra wurde landesherrliche DomĂ€ne, kam an Wettin, 1718 an deren kursĂ€chsische Linie und 1815 an Preußen. Von 1677 bis 1843 machte ein GestĂŒt den Ort sehr berĂŒhmt. Die DomĂ€ne existierte bis zur Bodenreform 1945, dann wurde sie aufgeteilt und es entstanden zehn Neubauernstellen. Wenig spĂ€ter, 1953, grĂŒndeten einige BĂ€uerinnen und Bauern die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft „VorwĂ€rts“. Damit setzte sich die agrarische Nutzung der Anlage bis zur GrĂŒndung des „Agrarhistorischen Museums des Bezirkes Suhl“  im Jahr 1975 fort. Seither hat sich das ehemalige Klosterareal zu einem Lernort fĂŒr Kinder und Jugendliche und zum Kulturort fĂŒr vielfĂ€ltige Veranstaltungen entwickelt. Mit dem Ende der DDR erfolgte die Umbenennung in „Hennebergisches Museum fĂŒr regionale Geschichte und Volkskunde“. Seit 1994 gehört das KlostergelĂ€nde zur Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten. TrĂ€ger des Museums ist seit dem Jahr 2004 der Hennebergisch-FrĂ€nkische Geschichtsverein.” (Quelle: https://museumklostervessra.de/geschichte)

Die Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkte des Kloster Veßra sind: regionale Geschichte, Kloster- und DomĂ€nengeschichte, Geschichte der Landwirtschaft, Volkskunde, lĂ€ndliche Architektur sowie historische Wild- und Kulturpflanzen.

NĂ€here Informationen finden Sie hier: www.museumklostervessra.de/

Wir begrĂŒĂŸen die Direktorin Claudia Krahnert und das Kloster Veßra sehr herzlich im KLOSTERLAND und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

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