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Antje Meiser

Bild eines Experten - Antje Meiser

Antje Meiser stand uns fĂŒr eine Folge des Podcast “Der andere Blick” mit ihrem KrĂ€uter- und ErnĂ€hrungswissen zur VerfĂŒgung.

Aktueller Podcast

Vita von Antje Meiser

Vielleicht hĂ€tte es sich Antje Meiser gar nicht trĂ€umen lassen, dass sie irgendwann einmal ihr eigenes Paradies haben wĂŒrde. Die gelernte GĂ€rtnerin wollte eigentlich Lehrerin werden, aber in der damaligen DDR gab es fĂŒr sie dazu keine Chance. Also entschied sie sich zunĂ€chst fĂŒr ihre zweite Leidenschaft, die Arbeit im Freien mit Erde und Pflanzen. Und wie der Zufall es wollte, kam irgendwann das Angebot, beim Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V, in dessen ErnĂ€hrungs- und KrĂ€uterzentrum im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau zu arbeiten. Seither kann Antje Meiser auch ihre pĂ€dagogischen StĂ€rken ausleben, denn regelmĂ€ĂŸig sind in dem ĂŒber 6000 qm großen Garten Schulklassen zu Gast. Do wo genau liegt ihre WirkungsstĂ€tte? Wie gesagt: es handelt sich um das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau, das ist ein kleiner Ort in der Oberlausitz, nicht weit von Kamenz. Das Kloster gibt es dort schon seit dem 13. Jahrhundert. ZunĂ€chst lebten Zisterziensermönche in Marienstern, heute sind es Nonnen, die das Klosterleben fortfĂŒhren. Die wunderbar restaurierte Anlage bietet neben Kloster und Kirche allerlei anderes: die Schatzkammer, eine BĂ€ckerei oder auch eine Förderschule. Zwischen Klostermauer und Klosterwasser liegt indes der Garten, in dem Antje Meiser jede Pflanze persönlich zu kennen scheint. Der Garten bietet fĂŒr jeden etwas: ob man BauerngĂ€rten liebt mit ihrer Vierfeldereinteilung, den systematischen Kloster-KrĂ€utergarten oder die Entdeckungsreise im Garten der Sinne: in allen Bereichen lĂ€sst sich auf je eigene Weise die wunderbar erholsame Wirkung der Natur erfahren. Und dabei kann man hinzulernen, denn jede Pflanze hat ihr Namensschild in deutscher, lateinischer und sorbischer Sprache. Antje Meiser hat es gut, sie arbeitet dort, wo andere sich entspannen dĂŒrfen. Und das strahlt die 48-jĂ€hrige auch aus. FĂŒr den Besuch sollte man Zeit mitbringen, die Armbanduhr und das Smartphone beiseitelegen. Dann und wann wird man den Stundenschlag der Turmuhr hören und verwundert feststellen, dass man im Garten die Zeit beinahe vergessen hat. Wir haben mit Antje Meiser ĂŒber ihr Paradies direkt vor Ort gesprochen.

Kontakt

ErnÀhrungs- und KrÀuterzentrum im Kloster St. Marienstern

Ćiơinskistraße 35

01920 Panschwitz-Kuckau