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Kloster

Stift Börstel

Bild eines Klosters - Stift Börstel

Der Ursprung des Stifts Börstel ist die Zisterzienserinnenabtei Rosenthal in Menslage. Dort wurde 1244 die Gemeinschaft gegründet. 1250 verlegten die Grafen von Oldenburg die Abtei nach Börstel. 1642 wandelten die Zisterzienserinnen das Klosterstift in ein Freiweltliches Stift um. Im Westfälischen Frieden wurde auf der Grundlage der Visitation von 1625 die Zahl der Kapitularinnen auf zehn festgelegt, acht evangelisch, zwei katholisch. In dieser Form bestehen Kapitel und Stift bis heute.

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Stift Börstel

Börstel 1

49626 Berge

Gründungsjahr

Ordenszugehörigkeit

Zisterzienserinnen

Auch die vier Säulen der Klosterkultur haben sich erhalten: Spiritualität, Wirtschaft, Gärten und Bildung.

Die Spiritualität ist die Grundlage der Gemeinschaft. Gegründet zum Lobe Gottes steht dies auch heute noch im Mittelpunkt der Gebetszeiten. Zweimal am Tag trifft sich die auf dem Stiftshof lebende Gemeinschaft zu Lesung, Stillemeditation und Gesang.  Das Erleben der Natur ist die Grundlage der Schöpfungsspiritualität. Die zisterziensische Schönheit des Ortes löst noch immer spontane Begeisterung und Dankbarkeit aus. Ein Waldlabyrinth und der Friedhof laden ebenfalls zur Meditation ein.

Zur Wirtschaftlichkeit des Stifts trägt vor allen der Wald bei. Eine über Jahrhunderte umsichtig gepflegte Forstwirtschaft hat einen gesunden Wald entstehen lassen. Für die Zukunft des Waldes wird mit Klimawandelgehölzen experimentiert. Die klösterliche Kulturlandschaft lädt zum Wandern und Spazieren ein. Ferienwohnungen, Gästehäuser und eine Tagungsstätte bieten Übernachtungsmöglichkeiten. Der zweite Wirtschaftsbereich ist die Landwirtschaft. Die Verpachtung von Acker- und Grünlandflächen an umliegende Familienbetriebe mit einer Kreislaufwirtschaft sichert einen guten Erhalt der Böden. Ein Bio-Hofladen mit angegliedertem Bistro ermöglicht im Stift die Direktvermarktung. Hühner und Schafe werden auf dem Stiftshof selbst gehalten.

Ein begehbarer Sakristeigarten hinter der Klausur sorgt mit seinen Rabatten für einen reichlichen Blumenschmuck und ist gleichzeitig eine Freude für Insekten und Menschen. Der Gemüsegarten am anderen Ende des Klostergeländes dient der gesunden Ernährung.

Das Stift ist ein Bildungsort. Zusammen mit dem Lernort Grafelder Moor bildet es seit 1997 einen anerkannter Lernstandort für Schulen und in der Erwachsenenbildung. Klosterwissen und Wald- und Gewässerökologie sind die thematischen Schwerpunkte der kulturgeschichtlichen und umweltpädagogischen Arbeit.

Das Kapitel selbst legt Wert auf Bildung und Fortbildung der Einzelnen. Es besteht für junge Erwachsene die Möglichkeit, ein freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Stift zu erleben.

Kontakt

Stift Börstel
Börstel 1
49626 Berge
Telefon +49 5435 9542-0 (Di. – Fr., 9 – 12 Uhr
E-Mail info@stift-boerstel.de
Internet www.boerstel.de

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