Kloster

Zisterzienserabtei Michaelstein

Bild eines Klosters - Zisterzienserabtei Michaelstein

1146 gründeten Zisterzienser das Kloster Michaelstein vor den Toren Blankenburgs (Harz). Aus einem anfänglich beschwerlichen Leben entwickelte sich eine wirtschaftlich erfolgreiche Abtei. 1543 lösten die Grafen von Blankenburg das Kloster auf und richteten eine Klosterschule ein. Herzog Ludwig Rudolf richtete 1717 ein Predigerseminar ein. Vom 19. bis weit ins 20. Jh. hatte Michaelstein nur noch wirtschaftlichen Nutzen. Seit 50 Jahren entwickelt sich Michaelstein zu einem Ort kultureller Vielfalt um Natur, Klostergeschichte und Musik. Ob in Konzerten, bei einem Museumsbesuch oder einer der zahlreichen Veranstaltungen finden sich stets neue und bunte Facetten am Kloster.

Icon eines Kalenders für Klosterland-Veranstaltungen

Zisterzienserabtei Michaelstein

Michaelstein 15

38889 Blankenburg (Harz)

Gründungsjahr

1146

Ordenszugehörigkeit

Ziesterzienser

Klosteranlage

Zwar ist die romanische Klosterkirche nicht mehr vorhanden, doch ist das Klausurgebäude mit seinem spätromanisch-frühgotischen Kreuzgang und Räumen erhalten. Kapitelle, Konsolen und Schlusssteine zeigen ausschließlich und insbesondere marianische Pflanzen. Der Wirtschaftshof mit Scheune, Schmiede, Meyerei, Remise und Ställen, zwar über die Jahrhunderte umgestaltet, veranschaulicht noch die Bedeutung der Wirtschaft. Mit dem barockisierten Torhaus, der Klostermauer komplettieren der Kräuter- und Gemüsegarten und die Fischteiche die Klosteranlage.

Lage und Umgebung

Das Kloster Michaelstein liegt noch heute abseits des weltlichen Treibens in einem Harztal. Mit seinen Fischteichen, Wäldern und dem plätschernden Bach ist das Kloster ein beliebtes Wanderziel im Nordharz. Die Museumsveranstaltungen und Konzerte bieten viel Abwechslung für Kulturliebende. Michaelstein liegt am Harzer Klosterwanderweg, der sich von Goslar bis Quedlinburg zieht und lädt ebenso die Radfahrer auf dem R1 zum Verweilen ein.

Highlights

Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein weiterer Anziehungspunkt. Beide wurden nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten im Schutz der sonnigen Südseite, sie sind besonders als Heilmittel von Bedeutung. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt. Angebaut sind „feines“ wie gewöhnliches Gemüse, Getreide und Obst der Mönchstafel, ebenso historische Apfelsorten.
Seit 2019 zeigt Michaelstein in einer Neupräsentation die Musikmaschine des Salomon de Caus – ein Unikat durch Wasserräder betrieben, Stiftwalzen gesteuerte Musik und eine bewegliche Nymphenfigur.

Galerie

Weitere Informationen zu diesem Mitglied folgen in Kürze. Schauen Sie wieder vorbei!

Kontakt

Kloster Michaelstein
Michaelstein 15
38889 Blankenburg (Harz)

Telefon +49 3944 9030-18
E-Mail simon.sosnitza@kulturstiftung-st.de
Internet www.kloster-michaelstein.de

Lage