Bericht
Weiterbildungsexkursion für Klosterführer:innen in Köln und Brauweiler 2026
29.06. – 02.07.2026

Der KLOSTERLAND e.V. setzt sich dafür ein, die Klosterkultur in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar zu machen und die Menschen zu stärken, die sie vor Ort vermitteln. Mit den Weiterbildungsexkursionen für Klosterführer:innen aus unseren Mitgliedsklöstern schafft KLOSTERLAND ein Format, das ehrenamtlich und hauptamtlich tätige Gästebetreuer:innen zusammenbringt, ihr fachliches Wissen vertieft und den persönlichen Austausch untereinander fördert.
Regelmäßig laden wir zu mehrtägigen Exkursionen in Klöster ein, die gerne auch abseits der großen touristischen Routen liegen, aber einen hohen fachlichen und historischen Wert besitzen. Dabei achten wir bewusst auf gute Planbarkeit und Erreichbarkeit, damit die Teilnahme auch neben familiären und beruflichen Verpflichtungen möglich ist. In lockerer Atmosphäre verbinden sich fachlicher Input, gemeinsame Besichtigungen und Raum für Gespräche zu einem Format, das Wissen vermittelt und Netzwerke stärkt. So leisten die Exkursionen einen wichtigen Beitrag dazu, ehrenamtliches Engagement langfristig zu sichern, fachlichen Austausch zu ermöglichen und die Begeisterung für die Klosterkultur an neue Zielgruppen weiterzugeben.
29.06. – 02.07.2026
Für die Tage in Köln fanden wir Unterbringung im Tagungs- und Gästehaus der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg. Das Haus war einfach, aber es bot allen Teilnehmenden – so gewünscht – ein Einzelzimmer mit Bad – und das zu einem angemessen günstigen Preis. Zudem lag es sehr verkehrsgünstig, nur wenige Schritte außerhalb der Altstadt in der Kölner Südstadt.
Mit dem Besuch des Benediktinerinnenklosters Raderberg noch am Anreisetag waren wir sofort voll im Thema der Exkursion. Sr. Cornelia Holzamer empfing uns in einem Seminarraum des Klosters und führte uns mit einem kurzen Video und einer Präsentation in das Leben und Wirken der „Gemeinschaft der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament“ ein. Besonders eindrücklich bleiben die Beschreibungen, wie sich die Schwestern trotz der klaren Befolgung des Anspruchs an ein kontemplatives Leben der Stadtgesellschaft öffnen. Bereits beim Ankommen wurde uns allen dies deutlich, als wir auf dem Hof vor dem Klostereingang mitten hineingerieten in die Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige, denn das Kloster ist eine Ausgabestelle der Kölner Tafel. Für Sr. Cornelia waren die Eindrücke des gerade zurückliegenden Wochenendes noch ganz frisch, als sich das Kloster mit einem Sommerfest der Nachbarschaft öffnete. Sie berichtet, dass die Schwesternschaft auf Werbung für diesen Tag beinahe vollkommen verzichtet hatte, weil sie im Jahr zuvor dem massenhaften Ansturm von Interessierten kaum gewachsen waren.
Das derzeitige Kloster stammt aus dem Jahr 1895. Es ist eine Wiederbegründung der sehr langen Tradition des Lebens von Benediktinerinnen in Köln. Bereits 964 war eine erste Abtei von Benediktinern an der Kirche St. Pantaleon ansässig und nur kurze Zeit später gab es zwei Frauenkonvente, in St. Maria im Kapitol und St. Agatha. Doch der Reichsdeputationshauptschluss setzte 1803 dem Klosterleben in Köln ein vorläufiges Ende. Das heutige große Klosterareal ist eine grüne Oase mitten im Veedel (Viertel) Raderberg, gleich südlich der Kölner Innenstadt gelegen, auch wenn der intensiv bewirtschaftete Garten natürlich als Teil der Klausur der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.
Im Anschluss an das Gespräch fand um 17.00 Uhr in der Klosterkirche das Vespergebet statt, zu dem wir als Gäste eingeladen waren und natürlich auch blieben. Wir durften im Altarraum Platz nehmen und waren so intensiv eingebunden in die Liturgie und die Anliegen des Gebetes.
Mit dem ersten Programmpunkt des zweiten Tages, der Kirche St. Andreas, blieben wir einerseits dem Einstieg des Vortages treu, aktiven Klostergemeinschaften einen Besuch abzustatten, andererseits aber war er der Einstieg in eine Folge von Besichtigungen, wie sie nur Köln bietet: die romanischen Kirchen. Die Andreaskirche ist allerdings keine rein romanische Kirche, da große Teile der Kirche gotisch erneuert wurden. Jedoch verweist der erhaltene Vierungsturm schon von Weitem auf die romanischen Ursprungsfassung und auch im Innern sind vor allem im Westteil noch bedeutende Reste der staufischen Kirche des 12./13. Jahrhunderts erhalten.
Die Andreaskirche ist heute berühmt wegen ihrer Ausstattung mit Fenstern von Markus Lüpertz. Seit 2005 werden die weißen Nachkriegsfenster nach und nach durch die farbenfrohen Fenster des „Malerfürsten“ ersetzt. In diesen Fenstern lassen sich die Veränderungen in der künstlerischen Ausdrucksweise Lüpertz wunderbar studieren.
Die Ausstattung der Kirche mit diesen Fenstern hat die Wahrnehmung von St. Andreas unter den 12 romanischen Kirchen Kölns stark verändert, denn zuvor standen Kunstwerke wie der ‚Blutbrunnen‘ der hl. Ursula, der Makkabäerschrein und das Schutzmantelmadonna-Retabel (alle 16. Jh.) im Fokus des Interesses.
St. Andreas ist aber vor allem auch die heutige Grabeskirche von Albertus Magnus. Der Sarkophag mit seinen Gebeinen wurde nach der Auflösung des Kölner Dominikanerklosters 1804 nach St. Andreas gebracht. Es wirkt daher keineswegs wie ein Zufall, dass die Kirche 1957 dem Dominikanerkloster als Klosterkirche zur Verfügung gestellt wurde. Im Rahmen unseres Besuches in St. Andreas trafen wir den Dominikaner Pater Gabriel zum Gespräch. Er berichtete über das Leben der kleinen Gemeinschaft im Windschatten des Kölner Doms.
Anschließend machten wir uns auf den kurzen Fußweg zu St. Gereon, sicherlich eine der bekanntesten der zwölf romanischen Kirchen Kölns. Doch bevor wir uns dieser Kirche sehr ausführlich widmeten, erläuterte uns Cornelia Breuer anhand einer Schautafel an der Umfassungsmauer von St. Gereon die Zusammenhänge, warum sich in Köln die großen romanischen Stiftskirchen erhalten haben, während beinahe alle in der jeweiligen unmittelbaren Nachbarschaft befindlichen Pfarrkirchen verschwunden sind: Von der Auflösung der Kanoniker:innenstifte bzw. Klöster ‚profitierten‘ in gewisser Weise viele Pfarreien der Stadt, wurden Ihnen doch die deutlich imposanteren Stiftskirchen als neue Pfarrkirchen zugewiesen. Die alten wurden nun nicht mehr benötigt und abgetragen.
St. Gereon zeichnet sich dadurch aus, dass die Kirche auf einem antiken Bau aus dem 4. Jahrhundert fußt, einem Ovalbau mit 9 Konchen, von dem noch erhebliche Teile aufstrebenden Mauerwerks existieren. Im 11. und 12. Jahrhundert erhielt dieser Zentralbau in mehreren Bauphasen in Richtung Osten ein Langhaus und die beiden markanten Osttürme. Im frühen 13. Jahrhundert wurde der antike Ovalbau erhöht, die Mauern wurden verstärkt, so dass sich damit der Grundriss eines Zehnecks, eines Dekagons ergab, und der Raum wurde mit einer Kuppel überwölbt.
St. Gereon ist reich ausgestattet mit sakraler Kunst und Bauplastik. Während des Rundgangs konnten wir in Cornelia Breuers Führung viele Werke kennenlernen. Sie legte bei ihren Erläuterungen besonderen Wert darauf, ein jedes Werk stilistisch als auch geistesgeschichtlich als Ergebnis seiner Entstehungszeit aufleuchten zu lassen. Auch in die Krypta mit der berühmten Sarkophag-Gruppe des Märtyrers Gereon und seiner Gefährten der Thebäischen Legion und in die Taufkapelle warfen wir jeweils Blicke.
Nach den intensiven Eindrücken des Vormittgas war leider für eine ordnungsgemäße Mittagspause gar keine Zeit, denn es stand stattdessen ein Besuch des Historischen Archivs des Erzbistums Köln auf dem Programm. Dort erwartete uns der Leiter des Archivs, Dr. Joachim Oepen, zu einem Vortrag über die Kirchentopographie Kölns. Für die leibliche Stärkung stand ein kleines Buffet mit Getränken und Keksen bereit. Doch war dies schnell nebensächlich, denn der Vortrag über die Entwicklung der Kirchenlandschaft in Köln in mehr als 1.500 Jahren nahm alle in seinen Bann. Vieles aus den Erläuterungen von Cornelia Breuer kam noch einmal zur Sprache und verfestigte sich in unseren Köpfen, und dennoch traten viele andere Aspekte hinzu. Zum Schluss kam auch noch einmal Materialität in den Vortrag, denn Herr Dr. Oepen präsentierte uns drei historisch wertvolle Objekte aus dem Bestand des Archivs.
Obwohl sicher beinahe alle Teilnehmenden der Exkursion bereits irgendwann einmal den Dom besichtigt hatten, stand er zur Exkursions-Halbzeit als eines der Highlights auf dem Programm. Cornelia Breuer hatte einen befreundeten evangelischen Pfarrer und zertifizierten Domführer, Herrn Klaus Schilling, um seine Unterstützung bei der Besichtigung des Domes gebeten. Ohne dass dies zunächst absehbar war, hatten wir mit einer Besichtigung am 30. Juni 2026 den Tag erwischt, an dem letztmalig eine Besichtigung kostenfrei möglich war. Das schonte den Geldbeutel, aber es war auch ein Tag, der dem Dom einen enorm großen Besucherandrang bescherte.
Zunächst versammelten wir uns vor der Westfassade um das Bronzemodell der Kirche, um dort den Bau in seiner Gesamtheit erfassen zu können und über die einzelnen Bauphasen zwischen 1248 und 1880 eingeführt zu werden.
Während des Rundganges durch das Innere des Doms setzte Pfr. Klaus Schilling seinen Fokus insbesondere auf den Dreikönigsschrein, auf die Ausstattung mit Fenstern mit ihrem jeweiligen Bildprogramm und auf den Kappellenkranz rund um den Chor der Kirche. Innerhalb dieses Besuchsprogramms lenkte Pfr. Schilling unsere Aufmerksamkeit immer wieder auf die häufig wiederkehrenden stereotypen Darstellungen von Juden, die nicht nur in den mittelalterlichen Werken zu finden sind, sondern auch in den Neuverglasungen der Nachkriegszeit.
Obwohl wir uns über den Tag hinweg mit großer Striktheit an den straffen Besichtigungsplan gehalten hatten, ergab sich doch nach der Besichtigung des Domes (nicht zuletzt wegen eines heftigen Regenschauers) eine gewisse Verzögerung, so dass wir den Besuch in der Goldenen Kammer in St. Ursula nicht mehr zu den Öffnungszeiten hinbekamen. In der Gruppe war die Ermattung nach all diesen Eindrücken aber auch so groß, dass über diese Kürzung des Programms niemand murrte, nur unserer ‚Reiseleiterin‘ Cornelia Breuer war das gar nicht so recht. An den nächsten Tagen verwies sie uns immer wieder darauf, dass sich bestimmte Aspekte der weiteren Besichtigungen im Zusammenspeil mit der Goldenen Kammer erst richtig entfaltet hätten.
Entspannung bot ein gemeinsames Abendessen. An allen drei Abenden der Exkursion hatten Johannes Gerding und Cornelia Breuer ein Brauhaus in der Nähe des letzten Besichtigungsortes ausgewählt. Für unsere Runde war dies eine großartige Entscheidung, denn an unseren Tischen ging es in angeregten Gesprächen weiter. Zumeist bei einigen Gläsern Kölsch wurden die Eindrücke des Tages ausgewertet und diskutiert. Und ein deftiges Essen war durchaus willkommen.

Der Auftakt des nächsten Besuchstages bildete wieder eine der berühmten romanischen Kirchen Kölns: St. Maria im Kapitol. Auch diese Kirche ist für eine Exkursion von Klosterführer:innen ein lohnenswertes Ziel, denn an dieser Stelle wurde bereits im 7. Jahrhundert ein Kanonissenstift angesiedelt und war auch nach einem Neubau im 11. Jahrhundert hier weiter ansässig. Den Rundgang – wieder unter der fachkundigen Führung von Cornelia Breuer – starteten wir im Kreuzgang, ist doch St. Maria im Kapitol die einzige ehemalige Stiftsanlage der besichtigten Kirchen in Köln, die noch über eine, wenn auch über weiter Teile rekonstruierte Klausur verfügt.
Die Kirche ist ebenfalls aus einem antiken Vorgängerbau heraus entstanden. Im Falle von St. Marien war es der römische Tempel der kapitolinischen Trias im Colonia Claudia Ara Aggripinensium, woraus sich auch der ungewöhnliche Name der heutigen Kirche erklärt. Baugeschichtlich ist bedeutend, dass St. Maria i.K. die älteste Dreikonchenkirche im Rhein-Maas-Gebiet ist, für das solche Anlagen typisch sind.
Beim Rundgang widmete Cornelia Breuer viel Aufmerksamkeit der Funktionalität als mittelalterliche Pilgerkirche mit dem organisierten Durchpilgern der Kirche vom Portal in der Nordkonche des Chores bis zum Verlassen durch die Südkonche. Ebenso standen wieder wichtige Ausstattungsstücke im Zentrum, so die erhaltene romanische Holztür aus dem 11. Jahrhundert, der Sarkophag der seligen Plektrudis, wohl die Stifterin der Kirche, aus dem 12. Jahrhundert und der Renaissance-Lettner.
Dieser trennte vor der Aufhebung den öffentlich zugänglichen Raum der Konchen vom Langchor der Kanonissen. In diesem, dem wichtigsten Teil der Kirche, erfüllten sie ihre Aufgabe, das Gotteslob und die Memoria der Stiftung.
Der anschließende Besuch des Schnütgen-Museums galt dem Hauptmuseumsraum, der ehemaligen Stiftskirche St. Cäcilien ebenso wie der Sammlung an christlicher Kunst. Wir wurden dabei von einer am Museum angestellten Kunsthistorikerin geführt und es ergaben sich wieder viele und sehr interessante Überschneidungen zu den bereits besuchten Stiftskirchen.
Als nächstes führte uns unser Weg zu den wieder nur wenige Schritte entfernten Kirche St. Peter. Sie bildet gemeinsam mit St. Cäcilien das einzige noch erhaltene Paar einer Doppelanlage von Stifts- und Pfarrkirche. Der heutige spätgotische Kirchenbau stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, steht auf den Fundamenten römischen Thermen und hatte eine romanische Kirche als Vorgänger.
Doch auch diese Kirche bietet für eine Exkursion von Klosterführer:innen einen engen inhaltlichen Bezug, denn St. Peter ist seit 1960 Kirche der Kölner Jesuitengemeinschaft. Die Gemeinschaft nutzt die Kirche wie üblich für Gottesdienste, doch ein besonderer Anspruch wird darin deutlich, dass sie auch den Titel „Kunst-Station St. Peter Köln“ trägt. In der Kirche finden regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen statt, so wie derzeit mit Werken der zeitgenössischen Künstler Klaus Simon und Joshua Gutowski.
Wiederum nur wenige Minuten Gehweg lagen vor uns, um das nächste Ziel unserer Exkursion zu erreichen: die Antoniter-Kirche. Der Orden fand bei weitem keine solche Verbreitung in Europa wie andere Bettelorden. In Deutschland, Frankreich und der Schweiz gab es bis zur Auflösung 1777 lediglich 42 Niederlassungen. Er gehört zu den Hospitalorden und seine besondere Aufgabe lag in der Fürsorge für am Antoniusfeuer Erkrankte, einer im Mittelalter durchaus häufigen Erkrankung infolge des Konsums von mutterkornverseuchtem Getreide.
Die Kirche, mitten in der Einkaufsstraße „Schildergasse“ gelegen, ist eine gotische Hallenkirche, die deutlich die typischen Bauformen einer Bettelordenskirche trägt. Sie ist heute evangelische City-Kirche und nach dem Dom die meistbesuchte Kirche der Stadt. Historische Bedeutung erhielt die Antoniter-Kirche in den Jahren ab 1968, als dort die „Politischen Nachtgebete“ um die Theologin Dorothee Sölle verortet waren.
Berühmt ist sie darüber hinaus durch die Ausstattung mit der Plastik „Der Schwebende“ von Ernst Barlach. Sie ist ein Zweitguss des ursprünglichen Originals in der Kirche von Güstrow und wurde zur Wiedereinweihung nach dem Rekonstruktion 1952 hier platziert. Heute verfügt die Kirche noch über zwei weitere Barlach-Werke.
Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch von Groß St. Martin, der romanischen Kirche, die das Stadtbild neben dem Dom am meisten prägt. Sie war bis 1802 Kirche des Benediktinerklosters von Köln und somit auch eine der großen Stiftskirchen der Stadt. Im Jahr 2009 wurde sie durch den Kölner Erzbischof an die Gemeinschaft von Jerusalem übergeben, so dass sie nun wieder Heimat einer Klostergemeinschaft ist.
Nach einer aus Zeitgründen leider nur sehr kurzen Führung durch die Kirche durch Cornelia Breuer waren wir zu einem Gespräch mit Sr. Anne-Claire Noel verabredet, die für KLOSTERLAND eine „gute alte Bekannte“ ist, da sie bereits im April 2021 für einen Podcast zur Verfügung stand. Für das Gespräch bei unserem Besuch stand sie uns aber sogar mit Ihrer Mitschwester Edith zur Verfügung. Dieses Gespräch war für die Teilnehmenden noch einmal ein wirklicher Höhepunkt, denn beide Schwestern sprachen in großer Offenheit über das Leben in ihrer Gemeinschaft, über die Schwierigkeiten und Anfechtungen, mit denen sie täglich konfrontiert werden, aber auch über ihre Hoffnung, all dies zu bewältigen und damit in Köln präsent bleiben zu können.
Anschließend waren wir zur Teilnahme an der Vesper eingeladen und es war für alle Teilnehmenden der Exkursion ein bewegender Moment, als die Schwestern in ihren Fürbitten auch um das Gelingen der Arbeit des KLOSTERLAND e.V. beteten.
Am letzten Tag der Exkursion stand noch ein Ausflug in das Umland von Köln auf dem Programm. Die Klosterführer:innen aus Brauweiler hatten zum Abschluss der Exkursion des Jahres 2025 dazu eingeladen, doch auch einmal in die 1.000-jährige Abtei zu kommen. Und so sollte es auch werden. Wiederum unter der sachkündigen Leitung von Cornelia Breuer wurden wir durch die Klosterkirche und die mittelalterlichen Teile der Klausur geführt. Es war von Anfang an erkennbar, dass wir von Brauweiler nur einen ersten Eindruck gewinnen würden können, da die Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei weitem nicht ausreichen würde. Dennoch waren insbesondere die Nutzungen des Klostergeländes seit 1811 auch in den Ausführungen von C. Breuer ein wichtiges Thema, auch wenn ein Besuch der „Gedenkstätte Brauweiler des LVR“ aus Zeitgründen nicht möglich war.
Mehr zur Abtei Brauweiler finden Sie HIER.
Klosterland e. V. Netzwerktreffen in den Niederlanden; Kloster Mariënkroon (Nieuwkuijk) – 26. Juni – 1. Juli 2022

Auch wenn im KLOSTERLAND e. V. nicht vorwiegend ‚aktive’ Ordensgemeinschaften respektive Klöster vernetzt sind, so ist die Grundfrage für alle Klöster und ihre Nutzer*Innen ähnlich: Wie geht man mit dem historischen, oft denkmalgeschützten und religiös geprägten Erbe um? Welche Nutzungsschichten können für die Zukunft herausgearbeitet, welche den heutigen Fragen, Problemen und Anforderungen angepasst werden? Welche Konzepte sind die jeweiligen Träger der Liegenschaften bereit zu finanzieren und welche Kooperationspartner könnten sich finden lassen?
Diese und weitere Fragen beschäftigten die Teilnehmer*Innen des 5. KLOSTERLAND Netzwerktreffens. An vielfältigen Orten der Klosterkultur in den Niederlanden konnten zukunftsorientierte Konzepte kennengelernt und diskutiert werden.
Den vollständigen Bericht zum Netzwerktreffen, Eindrücke der Teilnehmer*Innen sowie das umfangreiche Programm finden Sie in den Verlinkungen rechts.
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Blog
Im Rahmen des 5. Netzwerktreffens stand vor allem eines im Vordergrund: Wie können Netzwerke mit anderen Netzwerken verknüpft werden und welche Vorteile lassen sich daraus…