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KLOSTERLAND-Salon online “Wo Denken Schule macht. Jesuitische Bildung zwischen Kloster und Hochschule”

Ein Gespräch mit Pater Georg Sans SJ (Hochschule für Philosophie München).

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Do., 23.07.2026 - Do., 23.07.2026

19:00-20:30 Uhr

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ONLINE - Anmeldung:


klostersalon-online@klosterland.de

KLOSTERLAND-Salon online “Wo Denken Schule macht. Jesuitische Bildung zwischen Kloster und Hochschule

Ein Gespräch mit Pater Georg Sans SJ, Professor für Religions- und Subjektphilosophie und Studiendekan der Hochschule für Philosophie München.

Donnerstag, 23. Juli 2026, 19:00 Uhr

ANMELDUNG zum Online-Salon bitte an: klostersalon-online@klosterland.de

Sie erhalten direkt nach der Anmeldung die Zugangsdaten per e-Mail.

Hochschule für Philosophie München

Mitten in München, unweit der Staatsbibliothek, liegt die einzige rein philosophische Hochschule im deutschsprachigen Raum: die Hochschule für Philosophie München, getragen von der Gesellschaft Jesu. Die Hochschule bildet Menschen aus, die durch philosophisches Denken Orientierung in den großen Fragen des Lebens gewinnen wollen, und sieht ihren Auftrag darin, Philosophie für die drängenden Herausforderungen der Gegenwart fruchtbar zu machen.

An der Hochschule sind rund 500 Studierende eingeschrieben, viele im Zweitstudium neben Medizin, Jura oder Ingenieurwissenschaften. Sehr bewusst wendet sich die Hochschule, die ursprünglich zur Ausbildung des eigenen Ordensnachwuchses gegründet wurde, heute an Menschen, die gesellschaftliche Verantwortung tragen und übernehmen wollen. Die Hochschule zeichnet sich durch familiäre Atmosphäre, ein gutes Betreuungsverhältnis und eine Vernetzung mit rund 200 Jesuitenhochschulen weltweit aus. 2025 feierte die Hochschule ihr hundertjähriges Bestehen – ein Anlass, auch nach der fast 500-jährigen Bildungstradition der Jesuiten zu fragen.

1925 gründete der spätere Kardinal Augustin Bea SJ in Pullach bei München das „Berchmanskolleg” – ein Studienhaus, in dem Jesuiten unter einem Dach wohnten, lehrten und lernten, ganz nach klösterlichem Vorbild. In der NS-Zeit wurde es zu einem der Rückzugsorte des Kreisauer Kreises, dem auch Alfred Delp angehörte. 1971 zog die Hochschule nach München in die Kaulbachstraße um und öffnete sich für alle Studierenden, unabhängig von ihrer Weltanschauung, Geschlecht oder Konfession. 1993 erfolgte die räumliche Erweiterung.

Im Online-Klostersalon spricht Pater Georg Sans SJ über die Bedeutung philosophischer Lehre und Forschung in unserer Zeit, über die Chance zur Persönlichkeitsentwicklung und über hundert Jahre jesuitische Philosophie. Ferner geht es um das Verhältnis von Glauben und Denken und um die Frage, was eine Ordenshochschule für eine Ordensgemeinschaft heute bedeutet.

Unser Gast

Foto Prof. Dr. Georg Sans

Pater Georg Sans SJ, geboren 1967 in Mannheim, trat 1994 in den Jesuitenorden ein. Nach Promotion und Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin lehrte er von 2004 bis 2014 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Seit 2014 hat er den Eugen-Biser-Stiftungslehrstuhl an der Hochschule für Philosophie München inne, wo er heute auch Studiendekan ist. Seine Arbeitsschwerpunkte: Kant, Hegel, das Verhältnis von Glauben und philosophischem Wissen sowie das Wirken des Religionsphilosophen Eugen Biser.

 

 

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