Klosterkultur ist sehr lebendig

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Die Klöster in Europa pflegen seit Jahrhunderten einen regionalen und überregionalen Austausch. Der KLOSTERLAND e.V., ein Zusammenschluss ehemaliger und aktiver Klöster in ganz Deutschland und einigen Mitgliedern in Polen, möchte an diese Tradition anknüpfen und hatte daher im September 2018 erstmals zu einem „Treffen der Klosternetzwerke im deutschsprachigen Raum“ ins Kloster Marienmünster eingeladen. Ziel der ersten Zusammenkunft war es, sich gegenseitig kennen zu lernen und die Potenziale einer Zusammenarbeit der Netzwerke auszuloten.

Aus diesem Treffen ging eine große Bandbreite von Fragestellungen hervor, die für die einzelnen Klosterstandorte, aber auch für die regionalen und themenbezogenen Netzwerke in einer weiteren Zusammenarbeit von Bedeutung sind, so der Austausch zwischen Kloster und Welt, das Zusammenspiel zwischen Ordensleben und modernem Kulturbetrieb, zwischen Kloster und Stadt, aber auch die Frage, wie der religiöse Anspruch einer Klosteranlage erkennbar bleiben kann, wenn die Konvente die Standorte aufgeben müssen..

In diesem Jahr lud der Verein zu einer zweiten Zusammenkunft in das Kloster Michaelstein in Blankenburg (Harz) ein. Anders als beim ersten Treffen hatte sich der Verein dieses Mal eine inhaltliche Fragestellung vorgenommen. Diese ergab sich durch die inspirierende Themensammlung aus dem letzten Jahr und dem grundsätzlichen Ziel von KLOSTERLAND, den Wert der Klosterkultur für unsere Gesellschaft und die Menschen sichtbar und nutzbar zu machen und aufzuzeigen, dass die klösterlichen Arbeits- und Lebensformen aktuelle Debatten inspirieren und Antworten auf individuelle Lebensfragen geben können.

So trafen sich am 25. / 26. Oktober rund 20 Akteure und Akteurinnen der Klosterkultur aus Kultur-Klöstern, Universitäten und weiteren Institutionen im Kloster Michaelstein und ließen sich auf das Experiment ein, in einem Workshop dem Zusammenhang von „Megatrends und Klosterkultur“ auf die Spur zu kommen.

In der historischen Wärmestube des Klosters ging es um die Frage, wie die großen langfristigen Trends der Gesellschaft wie Individualisierung, Wissenskultur, Konnektivität oder Ökologie vor dem Hintergrund der klösterlichen Tradition betrachtet werden können, aber auch, welche Anfragen sie an die Klöster selbst stellen. Zur Einführung hielt Martin Erdmann ein Impulsreferat, bei dem er die Teilnehmenden in das Thema der Megatrends einführte und auf dessen Grundlage anschließend in einzelnen Workshops das Thema ausgeleuchtet wurde. Lara Buschmann moderierte die Veranstaltung und sorgte für den roten Faden.

Aus einer umfangreichen Sammlung von Fragen und Erfahrungen zu dem Thema kristallisierten sich drei Kernfragen für die tiefergehende Betrachtung und Diskussion heraus:

Was sind die ganz eigenen Zukunftsfragen der Klöster der ehemaligen Klöster?
Sollten wir uns in den Klöstern Megatrends widersetzen und Alternativen bieten? Oder sollten die Klosterstandorte sich den Trends hingeben, um nah an der Gesellschaft zu bleiben?
Wie können wir zu einem stärkeren Austausch zwischen aktiven und ehemaligen Klöstern motivieren? Was kann er bringen, wie kann er gelingen?
Die Diskussionen in den Arbeitsgruppen waren kontrovers und zeigten, dass Räume für einen solchen Diskurs wichtig sind. Insbesondere für die Teilnehmer, die in ehemaligen Klöstern wie Michaelstein kulturelle, museale und didaktische Aufgaben haben und sich wünschen, Klosterkultur authentisch und zeitgemäß zu vermitteln und erlebbar zu machen, waren die Ergebnisse sehr inspirierend.
So war die Resonanz am Ende des Treffens einhellig positiv. Der Vorsitzende von KLOSTERLAND, Stefan Beier, konstatierte, dass das Ziel erreicht worden sei, neue Perspektiven anhand eines ungewöhnlichen Dialogs zwischen klösterlicher und weltlicher Sichtweise zu entwickeln. Zudem hätten die Teilnehmer untereinander vertrauensvolle Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen können. Der Hausherr, Museumsleiter Simon Sosnitza, freute sich sichtlich, Gastgeber dieses Netzwerktreffens sein und allen Beteiligten seine faszinierende Klosteranlage präsentieren zu können. Zwei weitere Klosternetzwerke verkündeten ihren Wunsch einer Mitgliedschaft im KLOSTERLAND e.V.

Im kommenden Jahr wird KLOSTERLAND die begonnene Reihe dieser Treffen an einem – wiederrum – anderen Ort weiterführen und Interessierte und Experten der Klosterkultur dazu willkommen heißen.

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