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Kloster

Kloster Pforte

Bild eines Klosters - Kloster Pforte

1137 durch Mönche aus Walkenried an der Saale westlich von Naumburg gegründet, entspricht der Standort den bevorzugten natürlichen Voraussetzungen abseits größerer Siedlungen. Pforte spielte von Anfang an eine wesentliche Rolle in der hochmittelalterlichen politischen Landschaft der Region. Wegweisend ist die sehr frühe Filiation nach Schlesien und bis nach Lettland und Estland. Die Klosteranlage umfasst eine Vielzahl sakraler Bauten, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie mit der „Kleinen Saale“ ein Meisterwerk des Wasserbaus. Die beeindruckende Anlage hat ihren Charakter trotz späterer Ergänzungen und Funktionsänderungen weitgehend bewahrt. Pforte zählte zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Klöstern Europas, bevor es 1540 aufgehoben und 1543 durch den Kurfürsten von Sachsen in eine Schule umgewandelt wurde, die heutige Landesschule Pforta.

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Kloster Pforte

Schulstraße 22

06628 Naumburg OT Schulpforte

Gründungsjahr

1137

Ordenszugehörigkeit

Zisterzienser

Klosteranlage

Die Klosteranlage umfasst eine Vielzahl sakraler Bauten, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie mit der „Kleinen Saale“ ein Meisterwerk des Wasserbaus.

Die beeindruckende Anlage hat ihren Charakter trotz späterer Ergänzungen und Funktionsänderungen weitgehend bewahrt. Pforte zählte zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Klöstern Europas, bevor es 1540 aufgehoben und 1543 durch den Kurfürsten von Sachsen in eine Schule umgewandelt wurde, die heutige Landesschule Pforta.

Lage und Umgebung

Zwischen Naumburg und Bad Kösen am Fuße eines bewaldeten Hanges, umgeben von Weinbergen, Obstwiesen und Feldern, liegt das Kloster Pforte noch heute in einer beschaulichen Umgebung, die zum Innehalten, Radfahren, Pilgern und Wasserwandern einlädt.

Eingebettet in die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut, ist die Geschichte der Klosterlandschaft an jeder Ecke erlebbar.

Highlights

Die Klosterkirche St. Maria beherbergt ein hölzernes, beidseitig bemaltes Triumphkreuz, das einst zur Ausstattung der gotischen Abtei gehörte. Ebenfalls aufwendig restauriert wurde die im Chor in traditioneller Grisaille-Technik – das einzig erhaltene Originalfenster aus dem 13. Jahrhundert. Die Westfassade der Kirche ist ein selten repräsentatives Eingangsportal, welches figürlich unter anderem die Kreuzigungsszene darstellt.

Das Zisterzienserkloster Pforte

Inhalte folgen in Kürze. Vielen Dank für Ihr Verstädnis!

Quellen - Bitte hier klicken

Quellen:
  • KUNDE, Holger, Das Zisterzienserkloster Pforte. Die Urkundenfälschungen und die frühe Geschichte bis 1236, Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts 4, Köln 2003.
  • HUBEL, Achim; CRAMER, Johannes (Hgg.), Forschungen zum Kloster Schulpforta. Ergebnisse eines Arbeitsprojektes im Rahmen des Graduiertenkollegs Kunstwissenschaft, Bauforschung, Denkmalpflege, Dößel 2003.
  • KÖHLER, Mathias; SCHMITT, Reinhard, Das Zisterzienserkloster Pforta, Berlin – München 2011.
  • FLÖTER, Jonas, Schulpforte im Kontext, Leipzig 2018.
  • https://www.stiftung-schulpforta.de/

Die Klosteranlage

Im Zentrum der Klosteranlage steht die 1268 vollendete gotische Klosterkirche, welche eine bereits zwischen 1137 und 1150 erbaute romanische Abteikirche erweiterte und mehrere dekorative und architektonische Besonderheiten aufweist.

Aus der Anfangszeit des Klosters sind ebenfalls noch Kreuzgang und Klausur sowie die frühgotische Abtskapelle, das ehemalige Hospiz sowie die Klostermauer erhalten. Das Mühlengebäude ist im Kern romanisch, und wurde vor allem im 16. Jahrhundert stark verändert. Mit dem erhaltenen Mühlenwerk einer Panstermühle aus dem 18. Jahrhundert enthält das Gebäude ein bedeutendes technisches Denkmal.

Die „Kleine Saale“, ein ca. 7 km langer künstlicher Kanal und ein Meisterwerk zisterziensischer Wasserbaukunst, fließt durch das Gelände.

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Quellen:

  • KUNDE, Holger, Das Zisterzienserkloster Pforte. Die Urkundenfälschungen und die frühe Geschichte bis 1236, Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts 4, Köln 2003.
  • HUBEL, Achim; CRAMER, Johannes (Hgg.), Forschungen zum Kloster Schulpforta. Ergebnisse eines Arbeitsprojektes im Rahmen des Graduiertenkollegs Kunstwissenschaft, Bauforschung, Denkmalpflege, Dößel 2003.
  • KÖHLER, Mathias; SCHMITT, Reinhard, Das Zisterzienserkloster Pforta, Berlin – München 2011.
  • FLÖTER, Jonas, Schulpforte im Kontext, Leipzig 2018.
  • https://www.stiftung-schulpforta.de/

Geschichte

1137 durch Mönche aus Walkenried an der Saale westlich von Naumburg gegründet, entspricht der Standort den bevorzugten natürlichen Voraussetzungen abseits größerer Siedlungen. Pforte spielte von Anfang an eine wesentliche Rolle in der hochmittelalterlichen politischen Landschaft der Region. Wegweisend ist die sehr frühe Filiation nach Schlesien und bis nach Lettland und Estland.

Die Klosteranlage umfasst eine Vielzahl sakraler Bauten, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie mit der „Kleinen Saale“ ein Meisterwerk des Wasserbaus.

Die beeindruckende Anlage hat ihren Charakter trotz späterer Ergänzungen und Funktionsänderungen weitgehend bewahrt. Pforte zählte zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Klöstern Europas, bevor es 1540 aufgehoben und 1543 durch den Kurfürsten von Sachsen in eine Schule umgewandelt wurde, die heutige Landesschule Pforta.

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Quellen:

  • KUNDE, Holger, Das Zisterzienserkloster Pforte. Die Urkundenfälschungen und die frühe Geschichte bis 1236, Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts 4, Köln 2003.
  • HUBEL, Achim; CRAMER, Johannes (Hgg.), Forschungen zum Kloster Schulpforta. Ergebnisse eines Arbeitsprojektes im Rahmen des Graduiertenkollegs Kunstwissenschaft, Bauforschung, Denkmalpflege, Dößel 2003.
  • KÖHLER, Mathias; SCHMITT, Reinhard, Das Zisterzienserkloster Pforta, Berlin – München 2011.
  • FLÖTER, Jonas, Schulpforte im Kontext, Leipzig 2018.
  • https://www.stiftung-schulpforta.de/

Kontakt

Arndt Gerber
– Prokurator –
Kloster Pforte
Schulstraße 22
06628 Naumburg OT Schulpforte

E-Mail arndt.gerber@stiftung-schulpforta
Telefon +49 (0)034463 61761
Internet https://www.stiftung-schulpforta.de/

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